Jürgen Barth, MdL
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Aktuelles

08.06.2015, SPD Sachsen-Anhalt

Deutschland braucht Tausende von "Wirtschaftsflüchtlingen"

mormann 150x200„Wir brauchen in Deutschland dringend Fachkräfte und Auszubildende. Mir ist egal, aus welchem Land der Bäckerlehrling oder der Bäckergeselle kommt. Das ist die Art von Wirtschaftsflüchtlingen, die ich mir zu Tausenden für unser Land wünsche, wenn die sozialen Sicherungssysteme und der Wohlstand unserer Nation auch 2050 noch so vorhanden sein sollen wie heute!” Das erklärte der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Ronald Mormann, in der heutigen Landtagsdebatte über die Ausbildung jugendlicher Flüchtlinge.

„Für unsere Unternehmen gestaltet sich die Suche nach Fachkräften und vor allem Auszubildenden zunehmend schwierig“, so Mormann weiter. „Daher ist die schnelle Integration auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt eine Win-win-Situation auch für unsere Unternehmen. Daher begrüßen wir ausdrücklich die Verkürzung der Zugangsfristen zum Arbeitsmarkt und zur Ausbildung.“ Dass Flüchtlinge seit November nun schon nach drei Monaten arbeiten oder eine Ausbildung beginnen dürfen – vorausgesetzt, sie finden einen Betrieb, der sie einstellen will – sei zu begrüßen.

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05.06.2015, SPD Sachsen-Anhalt

Nicht zwischen willkommenen und unwillkommenen Flüchtlingen unterscheiden

schindler 150x200In der gestrigen Landtagsdebatte zur Integration von Flüchtlingen erklärte Silke Schindler, kommunalpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion:

„Der Willkommenskultur muss sich eine Ankommenskultur anschließen. Wir wollen hierbei nicht nach ‚willkommenen‘ und ‚unwillkommenen‘ Flüchtlingen unterscheiden. Nach dem Zweiten Weltkrieg ist es unter schwierigen Bedingungen gelungen, die Aufnahme von Flüchtlingen zu bewältigen, weil es geboten und notwendig war. Anfang der neunziger Jahre haben wir es trotz schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen ebenfalls geschafft. Auch heute ist die Aufnahme von Flüchtlingen wieder als gemeinsame Aufgabe zu verstehen, weil sie geboten und notwendig ist – eine gemeinsame Aufgabe aller gesellschaftlichen Kräfte vom Bund über Länder und Kommunen bis hin zur Bevölkerung.

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18.05.2015, SPD Sachsen-Anhalt

Das sind Angriffe auf die Demokratie

budde1 150x200Die SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Katrin Budde hat die Übergriffe gegen Wahlkreisbüros in Bitterfeld-Wolfen scharf verurteilt und ihre Solidarität mit den betroffenen Abgeordneten von Linke und Grünen bekundet. „Wer demokratisch gewählte Abgeordnete bedroht und einschüchtern will, greift die Demokratie selbst an“, erklärte Budde. „Solche Angriffe können uns nicht kalt lassen.“

Sie sei sehr besorgt über die Entwicklung in Bitterfeld-Wolfen, wo es in den letzten Wochen immer wieder zu Gewalttaten gegen Menschen, politische und kulturelle Einrichtungen gekommen ist, sagte Budde weiter: „Der rechtsextreme Hintergrund und die zugrundeliegende menschenfeindliche Propaganda sind unübersehbar. Wir müssen allen den Rücken  stärken, die vor Ort Gesicht gegen rechte Gewalt zeigen und die Feinde der Demokratie klar benennen wollen. Die politische Spitze der Stadt sollte dabei mit gutem Beispiel voran gehen.“

30.04.2015, SPD Sachsen-Anhalt

Das Plus vor dem Wirtschaftswachstum allein ist kein Grund zum Jubeln

budde1 150x200Beim Wirtschaftswachstum belegt Sachsen-Anhalt nach Zahlen des statistischen Landesamtes im bundesdeutschen Vergleich aktuell den letzten Platz. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg preisbereinigt um 0,4 Prozent und liegt damit sowohl unter dem bundesweiten Schnitt von 1,6 Prozent als und auch unter dem Durchschnitt der fünf neuen Länder (1,4 Prozent). Der Wirtschaftsminister erklärte den Abstand mit Sondereffekten.

Dazu erklärte Katrin Budde, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und SPD-Landesvorsitzende: „Das Plus vor dem Wirtschaftswachstum allein ist kein Grund zum Jubeln. Der Abstand zu den anderen Bundesländern verdeutlich den Aufholbedarf der Wirtschaft in Sachsen-Anhalt. Auch wenn sich das vergleichsweise geringe Wachstum statistisch durch Sondereffekte erklären lässt, ist die Schwankung und damit die Anfälligkeit der Wirtschaft deutlich zu hoch.

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26.04.2015, SPD Sachsen-Anhalt

Eine gerechte Energiewende für alle

budde1 150x200Der Landtag hat in seiner Sitzung am vergangenen Freitag die Regierungserklärung „Zukunft der Energiepolitik – Erhalt der Braunkohleregion Mitteldeutschland“ und den Antrag „Die Energiewende verlässlich und gerecht weiter gestalten“ debattiert. Darin sprach sich Katrin Budde, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und SPD-Landesvorsitzende, gegen eine einseitige Belastung der Braunkohle zum Erreichen der Klimaziele des Bundes aus, wie sie im Eckpunkte-Papier „Strommarkt“ aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energien vorgesehen ist. Das Papier enthält unter anderem einen Passus, dass die geplante Klimaabgabe technologieunabhängig nur für Kraftwerke gelten soll, die älter als 20 Jahre sind. Damit ist vor allem der Osten und ist insbesondere die Braunkohle betroffen.

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Homepage der SPD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt

SPD Sachsen-Anhalt

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